Italien – Triest und Miramare


Unsere Osterreise hat uns auch nach Italien geführt.
Es ist schon recht praktisch, wenn die Unterkunft in Slowenien sowohl nach Italien als auch nach Kroatien nahe gelegen ist. Kann ich nur sehr empfehlen, wo das genau war, werde ich im letzten Beitrag erzählen, aber erst mal nehme ich Euch mit nach Italien.

Italia

MUGGIA
Einen Kurzbesuch haben wir noch am Karfreitag in Muggia gemacht, ein kleines Küstenstädtchen, mit einem kleinen Hafen, einer kleinen Altstadt und mit einer kleinen Gelateria die köstliches Eis hatte. Mein Mann und ich haben uns den Erdbeereisbecher geteilt. Über den Preis von dieser Köstlichkeit breite ich den großen Mantel des Schweigens..
Muggia

Muggia (2)

super gutes Eis in Muggia, Italien
Witzig fand ich den kostenpflichtigen Parkplatz im Örtchen, witzig deshalb weil man das Autokennzeichen eintippen musste um an einen Parkschein zu kommen. Und bis ich das entziffert hatte, die Bildchen und die italienische Erklärung vergingen schon ein paar Minuten gg..habe ich persönlich noch nie gesehen.

TRIEST
Am Ostermontag gingen wir daran Triest zu erobern. Und wie immer in den letzten Jahren,wenn wir eine Stadt besuchen war es wieder mal regnerisch,..wir sind zwar immer ausgestattet für jedes Wetter, aber draussen Espresso zu trinken und köstliche Kuchen zu essen, ist einfach bei Sonnenschein netter.
Triest (2)

Triest

Canale Grande Trieste
Ich wußte gar nicht, dass Triest auch einen Canale Grande hat.

Sina am Canale Grande, Trieste
Da musste ich mich natürlich gleich in Pose stellen,..;-)

San Giusto die Kathedrale von Triest haben wir natürlich auch besucht, ich bin immer wieder fasziniert, dass mein Mann immer Orte besuchen will, wo man vorher erst einen Berg erklimmen muss. Na gut, andererseits, so konnte man die Kalorien vom Kuchen wieder abbauen.
San Giusto Triest

San Giusto, Triest

Häfen ziehen uns ja immer magisch an, wir lieben einfach die Stimmung an diesen Orten und wir schauen gerne Schiffe an. In Triest wurden die Schiffe aber sehr plötzlich sehr uninteressant, im Hafenbecken wimmelte es von Quallen. Hunderte der schönen, leider nicht sehr beliebten Tiere (ja auch bei mir sind die nicht beliebt) und mein Mann hat einige fotografieren können. Es war recht lustig zu sehen wie sämtliche Menschen die grad flanierten, gebannt ins Wasser starrten, Kameras und Smartphone zückten um dieses Naturwunder auf Bild zu bannen.
Qualle Triest

Qualle, Triest

MIRAMARE
Miramare war unser nächstes Ziel. Wir waren natürlich schon vor Jahren mal in der Gegend, ich glaube das liegt über 15 Jahre zurück, unsere Kinder waren noch ziemlich jung und wir ließen sie in der Obhut der Großeltern zurück, diesmal sind sie alleine daheim geblieben, ohne Aufsicht,..
Viale a Miramare, Miramare, Triest

Miramare Garten
Der Garten in Miramare ist wunderschön angelegt und sehr gepflegt, in den Park sind wir nicht weiter vorgedrungen, weil es leider wieder zu regnen begonnen hatte. Und wir auch noch zum Auto zurückmussten.

Miramare

Dieses Nebelbild hat mein Mann von Miramare aus fotografiert,..man sieht schön dass das Wetter es nicht gut mit uns meinte an diesem Tag.
Schiff im Nebel, Triest

Bevor ich nun den letzten Bericht nächste Woche schreibe, der dann nur noch von Slowenien handeln wird, zb. von Piran und Koper, habe ich noch ein kleines Liedchen für Euch!

Una amore grande

Möchtet Ihr noch mehr Fotos sehen? Immer wenn ich unterwegs bin, zeige ich auf instagram live Eindrücke, schaut einfach mal rein!

Für heute wünsche ich Euch noch einen schönen Tag!

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Kroatien – Rijeka und Opatija


Unsere Unterkunft zu Ostern in Slowenien haben wir ja unter anderem deshalb ausgesucht, weil der Ort sowohl nach Italien als auch nach Kroatien nur einen Katzensprung entfernt war. Durch glückliche Umstände hatten wir ja ab Freitag schon die Möglichkeit wegzukommen, so entschlossen wir uns kurzerhand, nicht nur die slowenische Küste, sondern auch Kroatien und auch Italien (Beiträge kommen noch).

Zu der Unterkunft erzähl ich Euch was, wenn ich über die slowenische Küste berichte, heute nehme ich Euch aber mit nach Kroatien.

Über einen waldigen wilden Weg geht es von Podgorje wo unsere Unterkunft lag, nach Kroatien, geschätzt eine halbe Stunde sind wir gefahren, da kann ich aber keine genauen Angaben machen. Jedenfalls keine Autobahn, sondern eine Straße die wie eine Nebenstraße aussieht. Es gibt aber einen eigenen Grenzübergang und der ist von 6-22 Uhr besetzt. Danach kann man diesen Weg nicht mehr nehmen um von Slowenien nach Kroatien zu kommen.

Rijeka:

Die Auswahl fiel nicht schwer
An diesem Tag fiel die Auswahl auf Rijeka

Rijeka, Marktplatz
Der eigentliche Grund warum ich meinen Mann nach Rijeka gejagt habe, war der Markt. Vor Jahren war ich schon mal da,..und der hat mich damals schon fasziniert.

Zitronen vom Markt
Zitronen..diese waren von der Insel Vis

Markt in Rijeka

Rijeka

Rijeka
🙂

Rijeka

Und auch der Yachthafen ist sehenswert
Rijeka Yachthafen

Rijeka (3)

Trsat von Rijeka aus
Von Rijeka aus hat man einen guten Blick auf Trsat, da waren wir schon vor ein paar Jahren, und es gibt schon einen Bericht darüber.

Rijeka

vor Anker die I Nova in Rijeka
Die I Nova ankerte auch in Rijeka, ich hab nach dem Schiff gegoogelt und bin auch fündig geworden. Immer wieder ärgere ich mich, dass ich mir die Namen der Yachten nicht merke, dabei will ich doch immer wissen, wem diese Luxusdinger gehören,..mir leider nicht. Diesmal aber habe ich das Schiff UND den Namen fotografiert gg.

Nachdem es dann (wieder mal) in Rijeka zu regnen begonnen hat, sind wir weiter die Küste entlang gefahren, Richtung

Opatija

walk of fame Opatija Oliver Dragojevic
Nicht nur in Hollywood gibt’s einen Walk of Fame, nein, auch in Opatija in Kroatien gibt es einen solchen. Nicht nur (uns) nicht bekannte Künstler, Sportler und andere Prominente sind hier verewigt sondern auch uns bekannte Menschen sind da verewigt:
Nikola Tesla – Erfinder
Goran Ivanišević – Tennisspieler
Und auch dieser Herr, der hier gleich für uns singen wird:

Oliver Dragojevic

Und noch ein paar Bilder inkl. der auffälligen Osterdeko 😉

Opatija

Opatija Osterdeko

Opatija (4)

Opatija (3)
Immer wieder Spuren der KuK Zeit.

Opatija (2)

Mein Mann mit der Jungfrau mit der Möwe in Opatija
Zum Schluß zeig ich euch noch meinen Mann, der sich wie immer mit schönen jungen Damen schmückt. :-). In diesem Fall mit der Jungfrau mit der Möwe.

Ich hoffe ich konnte Euch ein bissl Lust machen, Rijeka und Opatija zu besuchen, ich selber könnt ja schon wieder losfahren;-)

Schönen Tag!

Slowenien – Postojna Jama (Höhlen)


Über Ostern sind der beste Ehemann und ich ja verreist.
Unsere erste Station am Weg zu unserem Ziel waren die wunderbaren Postojna Höhlen in Slowenien.

Ich habe viel darüber gehört, aber bisher waren wir leider nicht da. Diesmal sind wir aber grad dran vorbeigefahren, so dass wir schon bei der Reiseplanung wussten, dass wir das gleich als erste Station ansehen wollen.

Ein riesengroßer Parkplatz sorgt dafür, dass auch alle Besucher die mit Bussen und Autos anreisen, einen Parkplatz bekommen.

Bevor man das Areal betritt stehen Infostände mit beratenden Damen bereit. Auch deutschsprachig, versteht sich. Die Damen erklären einen was es für Möglichkeiten der Besichtigung gibt. Nicht nur Höhlen gibt es zu erforschen, auch ein Schloss und und ein Vivarium laden ein. Hier könnt Ihr die verschiedenen Packages ansehen.
Wir haben uns schließlich nur für die Höhlenführung entschieden.
Sind aber entschlossen irgendwann wieder zu kommen um die anderen Angebote zu nutzen.
Park Postojna Höhle Jama Cave

Vorneweg gleich, ein günstiges Unternehmen ist das nicht. Wenn man aber bedenkt was die Hege und Pflege dieser Höhlen an Arbeit und Zeit verlangt, dann zahlt man das gerne. Was ich ganz toll fand, es zahlen nur die Erwachsenen den vollen Preis, alle Kinder bis 5 Jahre bezahlen für alle Angebote nur einen Euro. Ältere haben Ermäßigungen.

Wichtig auch zu wissen, solltet Ihr mit Hund unterwegs sein. Tiere haben keinen Zutritt in die Höhlen (außer den über 100 Arten die sowieso drinnen wohnen). Es gibt die Möglichkeit seinen Hund „abzugeben“, ich habe Hundezwinger gesehen. Die Führung dauert ca. 1.5 Stunden, solange wäre Euer Tierchen also eingesperrt. Ist vielleicht doch eine wichtige Information.

Nach den Informationsständen trifft man auf das,..sieht das nicht idyllisch aus?
Postojna

Danach erreicht man die Kassen und natürlich Shops und viel Gastronomie, wir haben gleich mal Kaffee getrunken weil wir bis zum Beginn unserer Führung noch Zeit hatten.
Der hatte es ebenfalls preislich in sich. Mein Tipp für Euch, die mit Kindern und Familie unterwegs sind: Rucksack mit Getränken inside ist sehr anzuraten. Aber das macht Ihr wahrscheinlich eh alle, drei Kinder und jeder möchte mindestens eine Cola und am besten noch was zu Naschen dazu,..das geht gscheit ins Geld, ich kann mich noch gut erinnern, als unsere Mädels noch mit waren.

Es gibt übrigens ein ganz tolles Lokal da, also etwas abseits der Self Service Lokale, kurz vor dem Eingang zu den Höhlen, ich habe zwar nicht gegessen da, aber es sah schon super schön aus.

Bummelzug Postojna Höhlen

Man geht natürlich nicht alleine in die Höhlen, nein man fährt mit einem Bummelzug, schön geordnet nach Sprachen betraten wir den Zug,..am Zielort wird man schon von einem sprachkundigen Führer erwartet unserer hieß Matthias und er hat uns die Geschichte der Höhle in einer sehr informativen Führung nahe gebracht.
Unser sehr kundiger Führer Matthias

Wie ihr sehen könnt, warm ist es natürlich nicht in der Höhle, es empfiehlt sich sowohl im Sommer als auch im Winter dementsprechende Kleidung (auch Kopfbedeckung) mitzubringen. Zwischen 8 und 10 Grad hat es das ganze Jahr über.

Nach der Fahrt durch die faszinierende Höhlenlandschaft, erwartet einem wie gesagt der Höhlenführer und es geht noch zu Fuß eine Runde,..wider Erwarten ist es trotz Nässe in der Höhle, sonst gäbe es auch keine Tropfsteine, nirgendwo rutschig, die Wege sind mit einem besonderen Beton betoniert, damit nix passieren kann. Aufpassen muss man natürlich schon, kleine Kinder würde ich jetzt nicht alleine rumrennen lassen. Was ich gesehen habe, stehen auch Rollstühle bereit, damit auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen diese tollen Höhlen besichtigen können.

Fotografieren ist erlaubt, aber seht selbst, die werden nicht wirklich dem gerecht, was man im Inneren der Höhle zu sehen bekommt:

Tropfsteinhöhle Postojna

Postojna Höhlen

Postojna (4)

Postojna (3)

Postojna (2)

In Wirklichkeit ist das alles viel schöner, dazu die Erklärungen, es ist einfach ein ganz tolles Erlebnis und mein Mann und ich waren uns gleich einig, dass dieser Besuch ein Highlight unserer Osterreise ist.

Wenn Ihr mal in der Gegend seid, bitte lasst Euch das nicht entgehen. Ein Zeugnis dessen, zu was die Natur fähig ist. Ich bin immer noch ganz hin und weg, weil ich das soo schön fand.

Nach der Besichtigung der Höhlen haben wir uns weiter auf den Weg gemacht um zu unserer Unterkunft in Slowenien zu kommen.

Mehr von unserer Reise kommt sicher noch hier in den Blog, das wird ein bissal dauern bis ich alles gesichtet habe, wer mag kann aber auf meiner Instagram Seite schauen, da habe ich immer wieder von unterwegs Bilder gezeigt, Viel Spaß dabei!